Polygon (MATIC)Polygon (MATIC)

Polygon, ursprünglich bekannt als MATIC-Netzwerk, geht ähnlich wie viele andere Kryptoprojekte das Skalierungsproblem von Blockchains an. Mit seiner Technologie kann Polygon die maximale Anzahl von Transaktionen erheblich steigern und löst damit eines der größten Probleme der wachsenden Industrie. Was macht MATIC und den MATIC Token besonders? Wie löst das Projekt das Blockchain-Trilemma und welche Pläne haben die Macher für die Zukunft? In diesem Artikel gibt es die Antworten.

Was ist MATIC? 

Das 2017 gestartete und inzwischen in Polygon umbenannte MATIC-Network wurde entwickelt, um das Skalierungsproblem vieler klassischer Blockchains zu beheben – insbesondere das von Ethereum. Mit zunehmender Verbreitung, wachsender Nutzerbasis und damit auch immer mehr Transaktionen waren ältere Blockchains wie die von Bitcoin und Ethereum irgendwann überfordert. Die Konsequenz: Transaktionen dauerten lange und waren überdurchschnittlich teuer. Als Layer-2-Lösung für das Skalierungsproblem von Ethereum nutzt das MATIC-System sogenannte Sidechains, die parallel zur Hauptchain laufen und Transaktionen nicht nur schneller, sondern auch erheblich günstiger abarbeiten können. Das Ergebnis leitet Polygon dann wieder zur Hauptchain weiter, wo die Transaktionen nach dem Umgehen des Flaschenhalses wie gewohnt finalisiert werden. Der native MATIC-Token ist fest mit der Plattform verbunden. Er dient als internes Zahlungsmittel bei der Nutzung der L2-Lösung und ist die Basis für die Absicherung des Netzwerkes durch den Proof-of-Stake-Konsensmechanismus.

Market stats

Market Cap

CHF 6.81 B

Volume (24h)

MATIC 96,034,207.3

CHF 65,425,025.5

Circulating supply

MATIC 9,908,000,000.0

Price change (1h)

0.58%

Price change (24h)

0.58%

Price change (7d)

4.71%

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Welchen Nutzen hat MATIC? 

Das MATIC-Netzwerk ist eine Layer-2-Lösung. Das inzwischen als Polygon bekannte Projekt tritt also nicht an, um Ethereum abzulösen, sondern um die bekannte programmierbare Blockchain zu ergänzen. MATIC bildet eine zweite Ebene, die mit effizienten Sidechains die Ethereum-Blockchain entlasten soll. Im Fokus stehen dabei die Plasma-Chains von Polygon. Das sind Sidechains, die mit dem effizienten und schnellen Proof-of-Stake-Konsensverfahren (PoS) arbeiten und die Last vom der Ethereum-Hauptchain nehmen.  
Das ursprüngliche Ziel des MATIC-Netzwerkes war eine einfache Lösung des bekannten Krypto- bzw. Blockchain Trilemmas. Das besagt, dass bei den drei zentralen Eigenschaften der Blockchain-Technologie – Dezentralisierung, Sicherheit und Skalierbarkeit – immer ein Attribut auf der Strecke bleibt – im Fall von Ethereum die Skalierbarkeit. Inzwischen hat das Projekt ambitioniertere Ziel und will „Ethereum's Internet der Blockchains“ werden, indem es die Ethereum-Plattform in ein echtes Multi-Chain-Ökosystem verwandelt. Diesen Anspruch haben die Macher mit der Umbenennung von MATIC in Polygon unterstrichen.

Schnellere und günstigere Transaktionen: Bessere Skalierbarkeit über einen Umweg

Ethereum gilt dank der Programmierbarkeit zwar als „Kryptowährung 2.0“, existiert aber bereits seit 2013 und ist angesichts der rasanten Entwicklung im Krypto-Bereich etwas angestaubt. Deutlich wurde das in der Vergangenheit immer wieder bei der mangelhaften Skalierbarkeit. Bei allen großen Trends der letzten Jahre, egal ob Initial Coin Offerings (ICOs), Decentralized-Finance-Anwendungen (DeFi) oder Non-Fungible Tokens (NFTs) kam die Ethereum-Blockchain schnell an ihre Grenzen. 

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Eine zweite Ebene entlastet die Ethereum-Blockchain

Als Layer-2-Lösung für das Skalierungsproblem von Ethereum bildet das MATIC-Netzwerk eine zweite Ebene, die Entwicklern und Nutzern eine Möglichkeit bietet, die oftmals verstopfte Hauptchain zu umgehen – eine Art Umleitung, die schneller ist. Alles wird auf der Sidechain abgearbeitet und erst am Ende wieder auf der Hauptchain von Ethereum geschrieben. 
Mit der Plasma-Skalierungstechnologie von Polygon haben Entwickler die Möglichkeit, ihre dApps und die damit verbundenen Smart Contracts einfach auf die zweiten Ebene auszulagern. Das MATIC-Netzwerk ist kompatibel mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) und bietet Entwicklern von Ethereum-basierten Kryptoprojekten sogar ein SDK an, mit dem sie ohne lange Eingewöhnung und auch ohne Wechsel von der Ethereum-Programmiersprache Solidity ihre dApps auf der MATIC-Plattform realisieren können. 

Ein vollwertiges Multi-Chain-System im Blick

In Zukunft will sich das MATIC-Netzwerk nicht mehr nur auf eine Lösung für das Skalierungsproblem von Ethereum konzentrieren, sondern auch das gesamte Ökosystem weiterentwickeln. Mit der Umbenennung in Polygon ist das Ziel die Entwicklung eines echten Multi-Chain-Systems, das eine umfangreiche Zusammenarbeit von Ethereum mit anderen Blockchains und Krypto-Plattformen ermöglichen soll. Mit Technologien wie ZK-Rollups für die noch effizientere Bündelung einer größeren Menge von Off-Chain-Transaktionen und Optimistic Rollups zum wirkungsvollen Verhindern von manipulierten Transaktionen zielt Polygon darauf ab, das gesamte Ethereum-Ökosystem vielseitiger und sicherer zu machen.

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Der MATIC Token

MATIC ist der native Token des Polygon- bzw. MATIC-Netzwerkes. Ähnlich wie bei vergleichbaren Projekten erfüllt der Token drei Aufgaben:   

  • interne Kryptowährung 
  • Staking 
  • Governance

Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Verwendung bei den Gebühren. Als Utility-Token dient der MATIC-Token als internes Zahlungsmittel der Plattform, sobald Gebühren fällig werden. Transaktiongebühren und „Gas-Fees“ beim Ausführen von Smart Contracts innerhalb der MATIC-Plattform werden mit MATIC-Token beglichen.

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Passives Einkommen durch Staking 

Polygon basiert an vielen Stellen auf dem Proof-of-Stake-Konsensverfahren (PoS), das im Vergleich zum Proof-of-Work-Verfahren (PoW) als wesentlich effizienter und nachhaltiger gilt, weil es nicht auf purer Rechenleistung basiert. Der Vorteil für Nutzer und Tokenhalter: Dank PoS braucht man keine stromfressende Hardware, um sich am „Mining“ zu beteiligen und ein passives Einkommen zu generieren. Es genügt, die eigenen MATIC-Token dem Netzwerk für die Konsensfindung zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug für das Sicherstellen der Lauffähigkeit und Sicherheit bekommt man beim Staking eine Belohnung: neue MATIC-Token. Vergleichbar mit Zinsen oder der Dividende im klassischen Finanzsektor.  

Tokenhalter können mitbestimmen

Begrenzte Inflation durch feste Obergrenze

MATIC ist grundsätzlich als inflationäre Kryptowährung konzipiert. Genau wie beim Bitcoin gibt es aber eine feste Obergrenze, mit der die Inflation begrenzt wird. Gestartet ist der MATIC-Token Anfang 2019 mit rund 2,8 Milliarden Coins, von denen ein Großteil an Investoren ausgezahlt wurden, die am Initial Exchange Offering (IEO) über das Binance Launchpad teilgenommen und somit bereits in der frühen Phase des MATIC-Netzwerkes investiert haben. Im Laufe der Zeit werden weitere Token in Umlauf gebracht. Nach festen Regeln bekommen das Polygon-Team und die dahinterstehende Foundation neue Token ausgezahlt, deren Erlös größtenteils in die Weiterentwicklung und in das Marketing fließen soll. Ein Großteil neuer MATIC-Token gelangt über die Staking-Rewards, also in Form von Belohnungen für die Teilnahme am PoS-Staking, in das Ökosystem. Nach der aktuellen Planung soll im Mai 2025 die maximale Anzahl an MATIC-Token erreicht werden: 10 Milliarden Coins.

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Wer steht hinter MATIC Token?

Das MATIC-Projekt wurde von drei Personen gegründet: Jaynti Kanani, Sandeep Nailwal and Anurag Arjun. Jaynti Kanani und Sandeep Nailwal sind zwei erfahrene Blockchain-Entwickler, die sich unter anderem um die technische Implementierung der Plasma-Technologie und um die reibungslose Zusammenarbeit mit der Ethereum-Blockchain gekümmert haben und auch weiterhin an der Entwicklung von Polygon beteiligt sind. Jaynti Kanani war vor der Entwicklung des MATIC-Netzwerkes und seiner Rolle als CEO von Polygon unter anderem an Data Scientist bei Housing.com tätig. Co-Gründer Sandeep Nailwal konnte vor dem MATIC-Projekt Erfahrungen als Chief Technical Officer (CTO) beim indischen Multikonzern Welspun Group und als CEO beim Marktplatz Scopeweaver sammeln. Der dritte Mitgründer, Anurag Arjun, ist kein Programmierer und kümmert sich als Produktmanager beim MATIC-Projekt vorrangig um Business-Aufgaben abseits der technischen Entwicklung. 

 

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Wer sind die bekannten Investoren in MATIC Token

Das Polygon- bzw. MATIC-Netzwerk konnte mit seiner Skalierungstechnologie und den Plänen für ein vollwertiges Multi-Chain-Netzwerk rund um Ethereum einige namhafte Investoren für sich begeistern. Dazu gehört AU21 Capital, ein bekannter Venture-Capital-Fonds aus den USA, der sich auf Krypto- und Blockchain-Projekte spezialisiert hat. Die weltgrößte Kryptobörse Binance ist über die hauseigene Binance-Labs-Plattform in das MATIC-Projekt investiert und über Coinbase Ventures, dem Venture-Capital-Ableger von Coinbase, besitzt auch die börsennotierte US-amerikanische Kryptohandelsplattform eine Beteiligung.

In Polygon und den MATIC Token investieren 

Wenn Sie in den MATIC-Token und Polygon investieren möchten, weil Sie an die effiziente Skalierungstechnologie und an die geplante Multi-Chain-Zukunft glauben, dann können Sie das bei Smart Valor, dem Full-Service-Exchange aus der Schweiz, einfach und bequem tun. Registrieren Sie sich jetzt und kaufen Sie MATIC komfortabel mit Ihrer Kreditkarte oder einfach per SEPA-Überweisung. Es stehen Ihnen auf der Handelsplattform viele verschiedene Handelspaare zur Verfügung. Die Auswahl reicht von Märkten mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) bis hin zum Handel mit klassischen FIAT-Währungen wie Euro (EUR), Pfund (GBP) und US-Dollar (USD).